Orbea Kimu: Kinderfahrräder neu gedacht

Kinderfahrräder haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Während früher häufig einfache und verhältnismäßig schwere Räder für Kinder zum Einsatz kamen, rücken heute Themen wie Ergonomie, Kontrolle und altersgerechte Entwicklung stärker in den Fokus.

Mit der neuen Kimu-Serie verfolgt Orbea genau diesen Ansatz. Das Orbea Kimu wurde speziell darauf ausgelegt, Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen zu begleiten – vom ersten Kontakt mit dem Fahrrad bis hin zum sportlicheren Fahren auf Waldwegen und Trails.

Dabei steht nicht nur die Ausstattung im Vordergrund, sondern vor allem die Frage, wie Kinder ein Fahrrad erleben und erfahren. Und wie man sie beim Radfahren lernen bestmöglich unterstützen kann.


Das Konzept hinter Orbea Kimu


Kindgerechte Geometrie statt geschrumpfter Erwachsenenräder

Orbea beschreibt die Kimu-Serie als speziell auf Kinder abgestimmte Plattform. Statt lediglich kleine Rahmen zu entwickeln, wurde die Geometrie gezielt an die Bedürfnisse junger Fahrer:innen angepasst.

Das Ziel besteht darin, Kindern ein intuitives Fahrgefühl zu ermöglichen das ihnen hilft Sicherheit aufzubauen. Gerade in den ersten Lernphasen spielt ein berechenbares und stabiles Handling eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig orientieren sich die Bikes optisch und technisch an modernen Fahrrädern und Mountainbikes. Dadurch sollen Kinder früh ein natürliches Fahrgefühl entwickeln und das Fahrrad aktiv erleben.

 

Warum Gewicht bei Kinderbikes eine wichtige Rolle spielt

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Kimu-Konzepts ist das geringe Gewicht der Fahrräder.

Orbea legt bei der Entwicklung Wert darauf, dass Kinder ihre Fahrräder möglichst einfach kontrollieren und bewegen können. Ein leichteres Bike erleichtert:

  • das Losfahren
  • das Kurvenfahren
  • das Bremsen
  • das allgemeine Handling

Je nach Alter und Fahrrad kann das Gewicht eines Kinderbikes einen erheblichen Anteil des Körpergewichts ausmachen. Daher fällt selbst ein scheinbar kleiner Gewichtsunterschied deutlich stärker ins Gewicht als bei Erwachsenen.

Ein leichtes und kontrollierbares Fahrrad ist daher ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts.

Entwicklung und Ergonomie im Mittelpunkt

Mit der Kimu-Serie verfolgt Orbea einen Ansatz bei dem sich der junge Fahrer, die junge Fahrerin stetig weiterentwickeln können. Die Kimu-Bikes sollen Kinder nicht nur transportieren, sondern sie aktiv beim Lernen unterstützen.

Dazu gehören:

  • ergonomisch angepasste Komponenten
  • intuitive Bedienbarkeit
  • Features, die auf unterschiedliche Entwicklungsstufen abgestimmt sind

Das Konzept orientiert sich dabei an den verschiedenen Phasen des Fahrradfahrens – vom Erlernen der Balance bis hin zur aktiven Fahrtechnik.

 

Zwei Entwicklungsphasen: Learning und Development

Orbea unterscheidet zwischen zwei Entwicklungsphasen, die unterschiedliche Bedürfnisse an das Kinderfahrrad haben: Learning und Development.

In der Learning-Phase geht es darum das Radfahren grundlegend zu erlernen, dazu gehören Balance halten, Bremsen und schließlich zu pedalieren.

In der Development-Phase liegt der Fokus auf dem verfeinern der Fahrtechnik und um  erste Versuche, die nicht auf befestigten Wegen stattfinden sondern z.B. auf Schotter oder sogar einfachen Flow-Trails.

 

Kimu Learning (16" Modelle)

Die Learning-Modelle richten sich an Kinder, die ihre ersten Erfahrungen auf zwei Rädern sammeln.

Im Mittelpunkt stehen:

  • Balance
  • Kontrolle (z.B. beim Pedalieren)
  • Sicherheit (z.B. Bremsen)
  • und ein spielerischer Zugang zum Fahrradfahren

Orbea setzt hier auf ein Konzept, das Kinder Schritt für Schritt an das Fahrradfahren heranführen soll. Statt möglichst früh komplexe Abläufe zu erlernen, liegt der Fokus zunächst auf grundlegenden Bewegungen wie dem Lenken und Balance, später auch dem Bremsen. Erst zum Schluss kommt das Pedalieren hinzu.


Dadurch sollen Kinder Vertrauen in das Fahrrad entwickeln und ein natürliches Fahrgefühl aufbauen.

Kimu Development (20" 24" & 27,5" Modelle)

Die Development-Serie richtet sich an Kinder, die bereits sicher Radfahren und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln möchten.

Hier verschiebt sich der Fokus stärker auf:

  • aktive Kontrolle
  • sportlicheres Fahren
  • und eine moderne, fahraktive Ausrichtung

Die Modelle orientieren sich stärker an modernen Mountainbikes und sollen Kindern ermöglichen, ihre Fahrtechnik weiterzuentwickeln und neue Untergründe sicher zu erkunden.

 

Die wichtigsten Features der Orbea Kimu-Serie


Umbaumöglichkeit vom Lauflernrad zum Fahrrad (bei 16")

Eines der zentralen Features der Kimu Learning-Serie ist das modulare Konzept des Fahrrads.

Orbea Kimu Laufrad

Das Bike kann zunächst als Laufrad genutzt werden, indem beide Kurbelarme nach hinten gedreht werden und mit einer Kunststoffplattform abgedeckt werden. Später lässt es sich zum vollwertigen Fahrrad mit Pedalen umbauen, indem ein Kurbelarm nach vorn gedreht wird und die Pedale montiert werden.

Damit verfolgt Orbea einen schrittweisen Lernansatz:
Zunächst stehen Gleichgewicht und Kontrolle im Mittelpunkt, bevor die nächsten Schritte folgen. Auch kann so das bedienen der Bremse gelernt werden, bevor man sich dem nächsten Schritt, dem pedalieren widmet.
Der Vorteil dabei liegt in der vertrauten Plattform. Kinder können ihre bereits erlernten Bewegungsabläufe weiter nutzen und müssen sich nicht an ein komplett neues Fahrrad gewöhnen.
Gleichzeitig begleitet das Fahrrad mehrere Entwicklungsphasen innerhalb eines einzigen Konzepts.

 

Hydraulische Bremsen (alle Modelle)

Ein weiteres wichtiges Merkmal der Kimu-Serie sind die hydraulischen Bremsen.

Orbea hebt dabei besonders die leichtere und die auf Kinder abgestimmte Bedienbarkeit hervor. Gerade kleine Hände profitieren von einer Bremsanlage, die weniger Kraftaufwand benötigt und sich präziser dosieren lässt.

Dadurch soll:

  • die Kontrolle verbessert
  • das Sicherheitsgefühl gestärkt
  • das Vertrauen in das Fahrrad erhöht werden

 

Schaltung mit größerem Trigger (bei 20")

Auch die Schaltung wurde speziell auf Kinder abgestimmt.

Die größeren Trigger erleichtern die Bedienung und sorgen dafür, dass Kinder die Schaltung intuitiver erreichen und nutzen können.

Dadurch wird:

  • die Ergonomie verbessert
  • die Bedienung vereinfacht

Gerade in Lernphasen ist eine einfache und verständliche Bedienung ein wichtiger Bestandteil des gesamten Fahrerlebnisses.

 

 

Längenverstellbarer Vorbau (ab 20")

Kinder wachsen schnell – deshalb setzt Orbea bei der Kimu-Serie auf einen durch einen Spacer längenverstellbaren Vorbau.

Damit lässt sich die Position des Lenkers und die Ergonomie des Cockpits an wachsende Körpergrößen und Entwicklungsphasen anpassen.

Dies ermöglicht:

  • eine ergonomische Sitzposition
  • verbesserte Kontrolle
  • verlängerte Nutzungsdauer des Fahrrads, durch mitwachsendes Cockpit

 

 

Begrenzung des Lenkeinschlags (bei 16")

Für zusätzliche Kontrolle und Sicherheit nutzt Orbea bei der Kimu-Serie außerdem eine elastische Begrenzung des Lenkeinschlags.

Dies verhindert, dass der Lenker bei langsamen Fahrmanövern oder abrupten Bewegungen zu stark einschlägt und führt sanft in die Mittelposition zurück.

 

 

Individualisierung mit Sticker-Kits (bei 16" & 20")

Neben Technik und Ergonomie spielt bei Kinderfahrrädern auch die emotionale Bindung zum eigenen Bike eine wichtige Rolle. Genau deshalb liefert Orbea für die Kimu-Bikes Sticker-Kits mit für eine individuelle Gestaltung des Rads. Die großflächigen Sticker dienen gleichzeitig als Lackschutz z.B. Gabel und Oberrohr.

Dieser Ansatz passt zur gesamten Philosophie der Kimu-Serie: Fahrräder sollen Kinder nicht nur begleiten, sondern Begeisterung fürs Fahren schaffen.


Moderne Kinderbikes neu gedacht

Mit der Kimu-Serie verfolgt Orbea einen klar entwicklungsorientierten Ansatz für Kinderfahrräder. Statt Kinder einfach auf "geschrumpfte Erwachsenenräder" zu setzen, stehen Ergonomie, Kontrolle und altersgerechte Entwicklung im Mittelpunkt.

Die Aufteilung in Learning und Development zeigt dabei, dass unterschiedliche Lernphasen gezielt berücksichtigt werden. Ergänzt wird das Konzept durch zahlreiche Features, die speziell auf junge Fahrer:innen abgestimmt sind.

Dazu gehören:

  • der Umbau vom Laufrad zum Fahrrad
  • hydraulische Bremsen
  • ergonomische Bedienelemente
  • ein anpassbares Cockpit
  • zusätzliche Sicherheitsfeatures wie die Begrenzung des Lenkeinschlags
  • Individualisierungsmöglichkeiten mit Sticker-Kits.

Damit richtet sich die Serie an Familien, die Wert auf moderne, durchdachte und entwicklungsorientierte Kinderbikes legen.

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alle Bilder im Artikel: © Orbea

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